Historie

5. Generation
Sabine Schaefer
Geschäftsführerin der Schuh-Schaefer GmbH

4. Generation
Heinz-Joachim und Gerhard Friedrich Schaefer

3. Generation

Karl-Heinz Schaefer


2. Generation
Wilhelm Schaefer


1. Generation
Johann-Peter Schaefer

151 Jahre Schuh-Schaefer

Wiesbadener Schuhgeschäft mit Familientradition

Am 13. Oktober 1865 eröffnet Johann-Peter Schaefer seine Schuhmacher-Werkstatt in der Schwalbacher Str. 6, damals am Rande der Stadt Wiesbaden. Der Grundstein des Hauses Schaefer in Sachen Schuhe ist hiermit gelegt. 1896 übernimmt sein Sohn Wilhelm Jakob Schaefer den Betrieb und macht seinen Schuhmachermeister. Die Erzeugnisse des Schuhfabrikanten spezialisieren sich auf Schuhe und Stiefel für das Militär, Dienst und Straße. Diese sind exzellent und weit über die Grenzen Wiesbadens anerkannt.

Im gleichen Jahr heiratet Wilhelm Jakob Schaefer seine Frau Lina und beide sind stolze Eltern von drei Söhnen. Zwischen den Weltkriegen erlebt das Geschäft des Wilhelm Schaefer einen enormen Aufschwung. Dankschreiben von Militärs für ausgezeichnetes Schuhwerk und dessen Passform, sowie Neubestellungen gehen in Mengen ein. In den Verkauf kommen nun auch Schuhe und Stiefel aus industrieller Fertigung hinzu (Rieker, Semler, Romanus, Wernigh und Icas).

Der jüngste Sohn von Wilhelm Schaefer, Karlheinz Schaefer volontiert zunächst bei der Firma Rieker in Tuttlingen, einem Hauptlieferanten des Geschäfts. Danach wird er ab 1932 in Görlitz und Breslau zum Schuhkaufmann ausgebildet. Nach der kaufmännischen Ausbildung entschließt sich Karlheinz Schaefer im Jahre 1934/35, sehr zum Unmut seines Vaters, der sich damals 62-jährig gerne bald zur Ruhe gesetzt hätte, sich auch noch auf den Schuhmacherschemel zu setzen. In einem Jahr, nämlich 1935 wird er im Alter von 22 Geselle und Schuhmachermeister, der jüngste aller Zeiten. Im Jahre 1938 heiratet Karlheinz Schaefer Jenny Bienmüller. Ein glücklicher Entschluss, wie sich bald zeigte, denn in derZeit des Militärdienstes und des Krieges führt sie mit ihrem Schwiegervater das Unternehmen. Nach dem 2. Weltkrieg nimmt das Geschäft mit industriell gefertigten Schuhen kräftig zu, außerdem werden viele Kriegsversehrte mit orthopädischem Schuhwerk versorgt.

1956 wird das Standop’sche Geschäft in Wiesbaden-Biebrich übernommen und großzügig umgebaut. 1964 kommt die Filiale Moritzstraße 12 hinzu, die bald auch Zentraladresse wird, da die Stadt Wiesbaden plant, die Schwalbacher Straße zu verbreitern und die Häuserzeile niederzulegen. Ein Jahr später steigt Heinz-Joachim und 1970 Gerhard Friedrich in die Geschäftsleitung ein; die beiden Söhne von Karlheinz und Jenny Schaefer. 1970 zieht das Geschäft aus der Schwalbacher Straße in die Neugasse 11 um. Es wird das neue Hauptgeschäft. Ab 1978 führen die Brüder Heinz-Joachim und Gerhard Friedrich die Geschicke des Hauses Schaefer. Im November 1995 wird der erste Clarks-Shop in Deutschland in der Neugasse 13 in Wiesbaden eröffnet, der bis 2009 besteht.

Das Schuhhaus Unkelbach in Limburg/Lahn wird im Januar 2002 übernommen und gehört bis 2015 zum Unternehmen. Gleichzeitig tritt Sabine Schaefer, Tochter von Heinz-Joachim Schaefer, mit in das Unternehmen ein. Im November 2010 übergeben die beiden Brüder das Unternehmen in die Hände von Sabine Schaefer, die mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern/-innen das Traditionsunternehmen in die Zukunft führt. Im Januar 2014 erfolgt ein umfassender Umbau des Stammgeschäfts in der Neugasse.

 

Das 150jährige Jubiläum wurde am 13. Oktober 2015 mit dem ganzen Team, mit Stammkunden, Lieferanten und Geschäftspartnern in netter Runde gefeiert.

 

„Wir alle freuen uns, dass wir Sie täglich mit unserer Herzlichkeit und passenden Schuhen begeistern dürfen. Schön, dass Sie bei uns sind!“

 

Ihre Sabine Schaefer & Team